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- Artikel-Nr.: NWC11142
Produktinformationen: Nepenthes albomarginata grüne Kannen mit Sprenkel, ca. 25cm ungetopft
Beschreibung: Nepenthes albimarginata ist eine auf Borneo und Sumatra vorkommende fleischfressende Kannenpflanze. Diese wächst als mehrjähriger, immergrüner Halbstrauch deren Triebe verholzen. An den bis zu 25cm langen schmalen Blättern werden an den Enden Tendrillen mit den arttypischen Kannen, mit dem weissen Kragen unter dem Kannenrand, gebildet. Diesen verdankt sie auch ihren Namen alba (deutsch „weiß“) und marginatus (deutsch „Kragen“ oder „Saum“).Die Kannenfarbe von N. albomarginata reicht von grün über gefleckt hin bis zu dunkelrot und violet. Die Bodenkannen dieser Art sind krugförmig mit gefächerten Flügelleisten. Die Hochkannen dagegen eher zylindrisch und ohne Flügelleisten. An den Naturstandorten wächst diese Art feuchten Moospolstern in lichten Wäldern und ist speziell auf Termiten als Beute spezialisiert.
Geliefert wird: eine Nepenthes albomarginata ca. 25cm ungetopft (ähnlich Artikelbild, farbliche Abweichungen sind möglich)
Die von mir angebotenen Pflanzen wurden mindestens 3 Monate bei 18-25° im offenen Regal unter Kunstlicht kultiviert und sind so an eine nur leicht erhöhte Luftfeuchtigkeit 50-60% gewöht und somit für die Zimmerkultur auf dem Fensterbrett noch geeignet. Um Verbrennungen der Blätter zu vermeiden sollte eine Gewöhnung an direkte Sonne, auch auf der Fensterbank, langsam nach und nach erfolgen. Eine Kultur unter ausreichend Kunstlicht in einem Terrarium ist genauso möglich. Unter gutem Kunstlicht bleiben Nepenthes kleiner und kompakter. Die Pflanzen klettern dann auch nicht so schnell. Bei einer Luftfeuchtigkeit von um die 70% RLF gedeiht diese Tieflan-Nepenthes deutlich besser.
Hinweis: Das für die Oberflächenbegrünung verwendete Sphagnummoos stammt aus eigener Vermehrung und kann Samen von Sonntau (Drosera) oder kleinblättrige Wasserschläuche (Urticularia) enthalten.
Haltung & Pflege: Als Standort für die Kannenpflanze N. ampullaria sollte ein sehr heller Platz an einem Süd- oder Südwestfenster gewählt werden. Normale Zimmertemperaturen um die 20°C sind ausreichend für die Pflanzen, aber auch höhere Temperaturen bis 35°C stellen kein Problem dar. Das Substrat sollte stets feucht, nicht nass, gehalten werden. Kannenpflanzen sind wenig kalktolerant, darum sollte ausschließlich mit Regenwasser oder destilliertem Wasser gegossen werden. Um eine ausreichende Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten sollte direkte Heizungsluft allerdings vermieden werden. Große mit Wasser gefüllte Untersetzer erhöhen die Luftfeuchte im Bereich um die Pflanze etwas. Um Staunässe zu vermeiden sollte der Topf dabei erhöht, nicht direkt oder nicht ständig im Wasser stehen. Kannenpflanzen haben anhand ihrer Herkunft einen hohen Lichtbedarf von ca. 12h Tageslänge. Unsere Wintertage sind deutlich kürzer und die Pflanze kann dadurch aufhören neue Kannen auszubilden oder auch versuchern fehlendes Licht durch mehr Blattmasse auszugleichen. Wer dieses vermeiden möchte sollte seine Pflanzen über den Winter ein paar Stunden zusätzlich beleuchten.
Tip: Sollte die Pflanze während der Heizperiode, trotz der oben genannten Möglichkeiten zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit, zu schnell vertrocknen, rate ich zu einem hellen Standort in einem mäßig beheitzen Raum. Bei niedrigeren Temperaturen wachsen die Pflanzen zwar langsamer aber die Luftfeuchtigkeit in weniger beheitzten Räumen ist deutlich höher. Die Temperatur im Raum sollten dabei aber nicht dauerhaft unter 18° liegen.